Blick nach Vorne: 11. März 2012

Den 11. März 2012 solltet Ihr Euch am besten heute schon mal im Kalender vormerken!

An dem Sonntag, den 11. März 2012, ist es ein Jahr nach Beginn der atomaren Katastrophe in
Fukushima. Das ist noch nicht vorbei. Die Katastrophe ist in vollem Umfang aktuell – aktueller denn je.

Daher wird es in Deutschland nach aktuellen Planungen fünf große Demos oder Aktionen an Atomstandorten geben. Geplant sind große Aktionen in Grohnde, Gundremmingen und Gronau.

Aber auch im umliegenden Ausland gibt es große Aktionen, so wie in Frankreich:
Es wird an dem Sonntag eine etwa 300 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomkraft von Lyon nach Avignon geben. Dafür „proben“ französische AtomkraftegnerInnen bereits mit monatlichen
Auftaktketten:

http://www.chainehumaine.org (französisch).


Bei der Gelegenheit einmal über den Tellerrand geschaut:

Unterstütze die japanische Anti-Atom-Bewegung
Renommierte japanische Intellektuelle und Künstler wie der Nobelpreisträger für Literatur, Kenzaburo Ooe, haben eine Kampagne gegen Atomkraft ins Leben gerufen. Diese Organisation „sayonara genpatsu“ (Tschüß Atomkraft) hat auch die Großdemo in Tokio im September mit 60.000 Menschen initiiert. Weitere große Proteste sind geplant.
Zusätzlich wollen sie bis 2012 zehn Millionen Unterschriften für den Atomausstieg und eine Energiewende in Japan sammeln. Die japanische Organisation ruft auch explizit zu einer Unterstützung aus dem Ausland auf.
Link zur Petition: http://sayonara-nukes.org/english/

Demo in Ahaus am 18. Dezember
Gleich nachdem der Castor-Transport in Gorleben angekommen war, machte die Nachricht die Runde, dass ab dem nächsten Jahr 152 Castor-Behälter von Jülich quer durch Nordrhein-Westfalen zum Zwischenlager Ahaus transportiert werden sollen. In Ahaus wird am 18.12. dagegen demonstriert:
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de

Urankonferenz am 4. Februar
Am 4. Februar findet in Münster eine internationale Urankonferenz statt.
Im Mittelpunkt werden der weltweite Uranabbau, die Uranverarbeitung, die Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung stehen. Mehr dazu:
http://www.urankonferenz2012.de/

Atomprogramm in Polen verhindern
Es ist kaum zu glauben: Polen will in die Atomkraft einsteigen! Und das, nachdem das Land nach der Wende schon einmal ausgestiegen war und zwei Atom-Bauruinen hinterlassen hat. Offensichtlich sind die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima an den polnischen Verantwortlichen spurlos vorüber gegangen. Das Umweltinstitut München mobilisiert dagegen:
http://umweltinstitut.org/akw-polen

Protest wissenschaftlich
An der Humboldt-Universität Berlin beschäftigen sich zwei Anti-Atom-Bewegte mit Protesterfahrungen von Gorleben-AktivistInnen.
Dazu haben sie einen Fragebogen erstellt, der online ausgefüllt werden kann:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/artikel/899793c0fe/umfrage-teaser-2.html

Gorleben braucht Freundinnen und Freunde
Jetzt, da der Castor-Transport in Gorleben angekommen ist und die Medienkarawane weiterzieht, ist es umso wichtiger, die Aufmerksamkeit auf Gorleben zu lenken – und Gesicht zu zeigen gegen das unverantwortliche Endlager-Projekt. Hier kannst Du mit ein paar Klicks Deine Freundschaft zu Gorleben erklären und dazu beitragen, dass
Gorleben leben kann:
http://www.gorleben-freunde.de

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