Erfolgreicher Autobahn-Aktionstag

Der Autobahn-Aktionstag am 25. Februar war sehr erfolgreich!

In Duisburg waren 450 Leute an der GNS-Atommüll-Konditionierungsanlage, in Jülich 250 Leute auf dem Marktplatz, in Grohnde 50 Aktivisten vor dem AKW und auch in Oberhausen gab es eine Kundgebung an der Castor-Autobahn A2.
Dazu kamen zahlreiche Mahnwachen und spontane Aktionen an den Autobahnen.

Atomtransporte in NRW und Niedersachsen absagen!
In NRW auf der künftigen Atom-Transport-Strecke Jülich sowie bei uns von NRW bis zum AKW Grohnde wurde von vielen Aktivisten am Samstag ein Autobahn-Aktionstag durchgeführt. Es gab eine klare Botschaft: Atomkraft muss abgeschaltet werden! Das Signal wurde von den Medien aufgenommen:

Wir wollten auf die nahenden Atomtransporte hinweisen und zeigen, dass dies unverantwortlich ist. Der Betrieb der Atomanlagen birgt erhebliche Probleme und Risiken. Aber auch die Transporte von Brennstäben für die Atomkraftwerke, wie aber auch der Atommüll sind inakzeptabel. Es zeigt sich, dass die gesamte Kette der Atomkraft unerträgliche Risiken für die Menschen und die Umwelt bedeuten.



Aus Ahaus und Bonn waren zwei Konvois aufgebrochen, die sich in Duisburg trafen und nachher gemeinsam nach Jülich gefahren sind.

In Ostwestfalen Lippe (OWL) fuhr ein Korso von rund 20 PKW von der Raststätte Herford zum AKW Grohnde. An der Raststätte Auetal kamen weitere Fahrzeuge hinzu. Der Konvoi hat gegen den von EON als Betreiber des AKW geplanten MOX-Brennelement-Transporte mit rund 400 kg Plutonium in den MOX-Brennselementen protestiert.

Die drei Plutonium-LKW sollen schon im März vom britischen Sellafield via Belgien und NRW nach Grohnde an der Weser rollen.

Eine gute Zusammenarbeit der Protestbewegungen in NRW und Niedersachsen
Das Ganze war ein dynamischer Protest-Tag mit vielen Akzenten und einem gut vernetzten Auftritt – für den Widerstand in NRW wieder ein Schritt nach vorne!

Die Polizei nahm die Sache Ernst. Zur Absicherung war sie mit einer kompletten Hundertschaft rund um die Konvois verteilt. Dazu kommt die Lokalpolizei, Autobahnpolizei sowie Zivilfahrzeuge. In Duisburg kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Es fühlte sich so an, als übe auch die Polizei bereits für den realen Castor-Einsatz.
Mehr Präsenz konnten sich die Aktivisten und Organisatoren nicht wünschen – dafür vielen Dank!

Die Presse berichtet ausführlich! Auf allen WDR-Sendern liefen in den Nachrichten längere Berichte. Allein vier WDR-Studios waren eingebunden. Die regionalen Zeitungen berichten in den Montagsausgaben. Die TAZ hatte bereits in der Samstagausgabe auf den Aktionstag in einem guten Bericht hingewiesen.

Bericht in WDR-Lokalzeit OWL vom Samstag
Link bei WDR Lokalzeit

Bilder zur Aktion
Fotos vom Autobahn-Aktionstag in NRW findet ihr auf:
www.anti-atom-aktuell.de oder www.antiatombonn.de

Fotos vom Autobahn-Aktionstag zum bevorstehenden MOX-Transport.

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