Filmtipp: Jod und Katastrophenschutz um AKW

Wir möchten auf einen Film zum Thema Jod und Katastrophenschutz um AKW aufmerksam machen.

Das ZDF wird den Beitrag im Magazin PLANET E am 11. März gegen 14 Uhr senden – also am Gedenktag zu Fukushima und Tschernobyl.

Bitte Vormerken

Sonntag 11.03.12 gegen 14 Uhr – ZDF – Magazin: PLANET E

Der Filmbeitrag berichtet über den Sinn und Unsinn eines Katastrophenschutzes und die Problematik der Jodtabletten bei einem atomaren Unfall wird am AKW Gundremmingen (baugleicher Siedewasser-Reaktor wie in Fukushima). Die Aktivisten aus der Region Gundremmingen werden im Film einiges wieder erkennen.

Doch diese Problematik betrifft auch das AKW Grohnde. So wie derzeit die Planung läuft, sollen im März 3 LKW mit MOX-Plutonium-Brennelementen geliefert werden. Diese plutoniumhaltigen Brennstäbe werden sicherlich in Vorbereitung der anstehenden Revision Anfang April geliefert.

Sollte es einen Zwischenfall mit Austritt von Radioaktivität geben, so ist neben dem ursächlichen radioaktiven Problem Plutonium noch eine Steigerung.
Beim Unfall wird sich die Radioaktivität als Wolke sehr schnell verteilen. Es kommt u.a. auch auf die Windverhältnisse an. Die Region von 20 km ist in wenigen Minuten verseucht. Hannover ist in Luftlinie ein Katzensprung. D.h. dort dürfte die radioaktive Wolke in wenigen Stunden eintreffen.

Damit ist klar, dass dem Katastrophenschutz eine sehr wichtige Rolle zu kommt. Bisher haben die Aktivisten aus dem Umkreis des AKW Grohne keine wirklich brauchbaren Katastrophenschutzkonzepte finden können. Die Anfrage bei den Behörden der Region Hameln-Bad Pyrmont war mehr als dürftig.

Wer sich mit Plutonium beschäftigt hat, wird wissen, dass wenige Milligramm ausreichen, eine ganze Region zu verseuchen und viele Menschen tödlich zu vergiften!

Wikipedia schreibt dazu einiges Lesenswertes dazu.

Auch Greenpeace hat sich mit dem radioaktiven Element 2002 beschäftigt.

Mindestens einer der Reaktoren in Fukushima wurde ebenso mit den MOX-Brennelementen betrieben. Dies hatte eine besondere Brisanz bei der Katastrophe im März 2011. Der Spiegel berichtet dazu in einem aufschlussreichen Artikel.

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