Fukushima-Monitoringdaten abgeschaltet

Vor einigen Tagen kam eine überaus wichtige Nachricht über eine englischsprachige Internetseite heraus, dass man in Fukushima die „Monitoringdaten“ der Atomruine abgeschaltet hat.

Nach den neuen Meldungen aus Fukushima zum Reaktor 2, weiß man auch warum!

Wie schon in 2011 wird weiter gelogen und Verheimlicht!
Lernen diese Leute denn nicht aus ihren Fehlern?!

An dieser schändlichen Vorgehensweise, sieht man aber auch, dass die Entscheider dort sehr genau wissen, was passiert und wie sie zu Handeln haben, um solche Vorgänge zu verheimlichen. Das bedeutet, dass diese Menschen dort unter Vorsatz handeln!

Was denkt Ihr, wie würde EON oder RWE handeln?
Würden wir rechtzeitig und sofort bei einer Störung informiert?
Würde man uns „normale“ Bürger über das komplette Ausmaß einer Störung informieren?
Wie schnell und wie ehrlich würden die Behörden und Volksvertreter reagieren und informieren?

Wenn wir uns den Katastrophenschutz rund um das AKW Grohnde bei den Landkreisen und Kommunen oder im Bundesland Niedersachsen und NRW ansehen, so sind diese Unterlagen ein Witz, diese Konzepte sind eine einige Katastrophe.
Man hat diese Unterlagen und Konzepte unter der Prämisse erstellt, dass es niemals einen schwerwiegenden Atomunfall geben wird. Es ist eine Farce, wie Kleinunternehmer und Wirtschaftsunternehmen mit Auflagen derart bedrängt werden, dass zum Teil ganze Unternehmen mit guten Geschäftsmodell ruiniert werden. Doch die gefährlichste Industrie agiert frei ohne wirklich relevante Auflagen in vollständiger Selbstkontrolle. Die eigentlich unabhängigen Kontrollen wie vom TÜV sind Augenwischerei, denn die großen Atomkonzerne sind dort maßgeblich beteiligt und haben das Sagen.

Folgende Links bieten die „umfassenden“ Informationen zum Katastrophenschutz des Landkreis Hameln-Bad Pyrmont und dem AKW Betreiber:

Internetseite des Landkreises:
Katastrophenschutz in der Umgebung des Kernkraftwerkes Grohnde

PDF auf der Internetseite zum AKW Grohnde:
Ratgeber für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Grohnde

Zusammenfassend, kann man also feststellen, dass eine Katastrophe wie in Fukushima in Deutschland ebenso dilettantisch angegangen würde, wie in Tschernobyl oder Japan – und dies klar auf Kosten und zum Schaden der Bevölkerung! Da keiner diese Atomkonzerne über eine ausreichende finanzielle Absicherung, geschweige zu einer ausreichenden Haftpflichtversicherung verpflichtet sind, trägt der Bürger jegliche Kosten. Es wird keinen Schadensersatz geben! Und die Kosten einer solchen Atomkatastrophe wie in Tschernobyl oder Fukushima sind nicht zu beziffern und bedeuten den Ruin.

Ähnliches ist auch in einer geheimgehaltenen Studie des BfS nachzulesen, die unser Bundesminister Herr Röttgen unter Verschluss hält. Warum hält er die unter Verschluss?
Glücklicherweise wurden Informationen dazu dem Magazin SPIEGEL zu gespielt, so dass wir es dort nachlesen können, dass es keine ausreichenden Konzepte bei einem Atomunglück gibt!
18. März 2012 – Deutscher Katastrophenschutz für einen Unfall wie in Fukushima nicht gerüstet

Quelle: www.simplyinfo.org

TEPCO Cuts Off All Public Reactor Data Reporting

March 20th, 2012

On March 15th, with no announcement TEPCO quietly shut down all forms of public reactor data monitoring. Since soon after the disaster TEPCO had been providing information about the reactors status and sensor data through a number of ongoing documents and data feeds.

CSV files in Japanese and English have been provided since the first weeks of the disaster with data going back to the accident. Those documents now no longer update with March 15,2012 being the last update.
English CSV http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/f1/images/csv_level_pr_data_2u-e.csv
Japanese CSV http://www.tepco.co.jp/nu/fukushima-np/f1/images/csv_level_pr_data_3u-j.csv

The daily table summary of plant and reactor data also stopped on March 15th. Just change the “15″ to the date in March you wish to view. You can see that none past March 15 exist.
http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/f1/images/12031512_table_summary-e.pdf

Temperature plot documents for each reactor have also stopped. Again, change the “15″ to a different date to see the document stops after March 15.
http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/f1/images/12031512_temp_data_3u-e.pdf
http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/f1/images/12031512_temp_data_2u-e.pdf
http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/f1/images/12031512_temp_data_1u-e.pdf

TEPCO has been doing power system changes but nothing that appears to have taken down all reactor monitoring for 4 days.

This is the only remaining ongoing document TEPCO is now distributing. It provides a very small fraction of the information the other documents provided and is insufficient for the public and outside analysts to determine the true status of the reactors.
http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/images/handouts_120319_02-e.pdf

TEPCO has an obligation to provide this kind of information to the public both in and outside of Japan. The world was on the brink of a disaster that would have been far worse. It was only due to worker efforts that the disaster did not become much much worse. The reactors are also far from safe or stable today. The declaration of cold shutdown is a political one, not a technical one. The reactors are all still at risk for further quake damage or damage from other natural forces. The plant itself is held together with plastic hoses and luck. All progress there is at risk to natural disasters and such could still cause drastic damage to reactors, buildings and the spent fuel pool at unit 4. That pool possesses the potential to cause the plant to have to be abandoned and make an even larger new disaster impacting Japan and the rest of the world.

Until the plant stops being a risk to Japan and the rest of the world TEPCO and the Japanese government have an obligation to be open and up front with the public about what is going on at Fukushima Daiichi.

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