Umweltschützer fordern Grohnde Überprüfung + Sanierung

Umweltschützer fordern Überprüfung und Sanierung
von fehlerhaften Dübeln vor Anfahren des AKW Grohnde

Umweltschützer fordert vom Betreiber EON und Aufsichtsbehörden, alle Dübel am Atomkraftwerk Grohnde zu untersuchen. Sie wollen wissen, wie viele defekte Dübel bereits an welchen Rohrleitungen oder sonstigen Anlagenteilen warum defekt sind. Sie befürchten, dass das Atomkraftwerk wegen der defekten Dübel zurzeit besonders anfällig gegenüber Erdbeben ist. Solange nicht alle Dübel untersucht und nicht alle Fehler beseitigt sind, darf das AKW Grohnde nicht wieder an Netz gehen, fordern die Atomkraftgegner.

EON plant, das AKW Grohnde am Samstag wieder ans Netz zu lassen.


In diesem Zusammenhang fordern die Umweltschützer von Betreiber und Aufsichtsbehöden, den Erdbebenbericht KWU 14-79-77 für das AKW Grohnde zu veröffentlichen. EON Kernkraft hatte am Dienstag in einer Presseerklärung fehlerhafte Dübel eingeräumt.

Das AKW Biblis stand 2006 wochenlang still, weil tausende Dübel am Rohrleitungssystem defekt waren und die Erdbebensicherheit des AKWs nicht gewährleistet war.
Auch die beiden Atommeiler Krümmel und Brunsbüttel bleiben 2007 monatelang abgeschaltet. weil bis zu 70 Prozent der Dübelverbindungen Probleme bereiteten.

Ferner hätten weder Betreiber noch Aufsichtsbehörden erklärt, ob Brennelemente-Federn überprüft worden seien und ob dabei Defekte aufgetreten sind.

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