Karawane gegen Kinderkrebs

Die Aktion aus Göttingen, bei der eine Gruppe Aktivisten mit einem Kinderbett von Göttingen bis vor das AKW Grohnde zieht, wird bundesweit von den Medien aufgegriffen. Auch der NDR berichtet immer wieder von der Aktion die am 21. April startete und am 26. April am AKW Grohnde gegen 17 Uhr endet.
Es gibt sogar ein Live-Radiobericht von der Strecke von „Freie Radios“.

Die Regionalkonferenz mit den darin organisierten Gruppen und Initiativen unterstützt diese Aktion ausdrücklich, die als gute Ergänzung zu dem Vortrag von Dr. Angelika Claussen (IPPNW) in Hameln im März zu sehen ist.

Wer mehr Details über die Strecke und Termine auf der Strecke wissen möchte, finde diese in dem 4-seitigen Infoblatt. Dies stellen wir Euch hier als PDF zum Download bereit.

Die göttingern Aktivisten freuen sich über jede Unterstützung! Also, sich auch nur ein oder zwei Stunden dem Tross anschließen möchte, sei hiermit aufgegrufen!

Folgend ein guter Artikel aus der göttinger Regionalzeitung:

Quelle: Extratip-Göttingen

Protestaktion startete in Göttingen
Karawane gegen Kinderkrebs


Zahlreiche Atomkraftgegner aus Südniedersachsen und Westfalen wollen vom 21. bis 26. April mit einer ungewöhnlichen Aktion auf erhöhte Krebsraten bei Kindern im Umfeld von Atomkraftwerken aufmerksam machen. Mit einem rollbaren Kinder-Krankenbett bewegen sie sich zu Fuß, mit der Bahn und dem Schiff von Göttingen bis zum 85 Kilometer entfernten Atomkraftwerk Grohnde.

Ausgangspunkt dieser Karawane gegen Grohnde – stellvertretend für alle Atomkraftanlagen – war der Hiroshimaplatz am Neuen Rathaus in Göttingen. Dort versammelten sich am Samstag um 11 Uhr unter der Japanischen Kirsche am Fukushima – Gedenkstein Menschen und gingen die erste Etappe bis nach Lenglern. Dort fand die erste Informationsveranstaltung um 17 Uhr in der Parkanlage am Krankenhaus statt.

Unterwegs gibt es in den kommenden Tagen weitere Informations-Veranstaltungen und Aktionen wie Straßentheater. Die nächsten Stationen der Karawane sind Hardegsen, Uslar, Bad Karlshafen, Höxter, Holzminden, Bodenwerder und Hameln.
Am 26. April, dem Jahrestag der Katastrophe in Tschernobyl, zieht die Karawane zum AKW Grohnde.

Atomkraftwerke geben auch im so genannten Normalbetrieb Radioaktivität an die Umwelt ab. Während der jährlichen Brenn-Elementewechsel wird besonders viel Strahlung emittiert, wie entsprechende Messungen ergeben haben. Ärzte raten Müttern mit Kleinkindern daher, die in der Nähe von AKWs wohnen, sich dann nicht in der Nähe der Reaktoren aufzuhalten. Die Studie „Kinderkrebs und Kernkraftwerke“ (KiKK-Studie) beweist demnach zweifelsfrei, dass Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken leben, eher an Krebs, insbesondere Leu­kämie, erkranken.

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