Infoabend: AKW abschalten – Kinder vor Strahlen schützen

Japan / Schaumburg
AKW’s abschalten – Kinder vor Strahlen schützen

Die aktiven Atomkraftgegner in Schaumburg haben einen interessanten Informations- und Diskussionsabend am Mittwoch dem 13. Juni organisiert. Dort wird es viele Informationen geben, aber es soll auch vor allem die Möglichkeit der Diskussion geboten werden. So sind alle Fragen über Atomkraftwerke, deren Probleme, der Energiewende, Maßnahmen, Ideen und weitere Aktivitäten zugelassen und erwünscht!

Machen AKWs Kinder krank? fragt die IPPNW Ärztin Angelika Claussen am 16. Juni in Schaumburg ab 19:30 Uhr.
Hier die Einladung als PDF zum Ausdrucken und Verteilen.

Informations- und Diskussionsabend
Machen AKWs Kinder krank?

Am: Mittwoch dem 13.06.12 um 19:30 Uhr
mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)
Wo: Kulturzentrum Alte Polizei, Obernstr. 29, Stadthagen

Das Plakat zum Ausdrucken und Verteilen. Gebt es Freunden und Bekannten.

Weitere Infos

Anlass für die Veranstaltung ist eine neue Untersuchung zum Strahlenrisiko für Kinder. Im Jahr 2011 konnte IPPNW anhand von offiziellen Daten für die Atomkraftwerke Neckarwestheim-2 und Gundremmingen gemeinsam mit dem Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein nachweisen, dass es bei Revisionen mit Brennelement-Wechsel immer wieder zu deutlichen Emissionsspitzen kommt: „Inzwischen zeichnet sich ab, dass solche Emissionsspitzen die erhöhten Kinderkrebsraten in der Nahumgebung der deutschen Atomkraftwerke erklären können“.
Bereits mit der sogenannten KIKK-Studie aus dem Jahre 2007, vom Deutschen Kinderkrebsregister an der Universität Mainz im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz erstellt, wurde ein empirischer Zusammenhang zwischen der Häufung an Leukämie- und Krebserkrankungen von Kindern und ihrem Wohnort in der Nähe von Atomanlagen hergestellt.
Zwischen 1980 und 2003 waren zwischen 120 und 275 Kleinkinder nur deshalb an Krebs erkrankt, weil sie in der Nähe eines Atomkraftwerks wohnten. Ein eindeutiger Zusammenhang konnte aber mangels detaillierter Daten zur Abgabe radioaktiver Strahlung aus AKWs nicht
belegt werden…

Klaus Strempel als Mitorganisator erzählte uns „aus einem Kontakt mit der japanischen ‚No-Nukes-Bewegung‘ erreichte uns eine gute Nachrichten: Der letzte Reaktor im AKW-Komplex ‚Tomari‘ ist von Netz! Doch gibt es seitens der Regierung den Druck, AKWs mit der Begründung von Stromknappheit wieder ans Netz zu lassen.
Aber viel schlimmer: in Fukushima tickt weiterhin eine unvorstellbare Zeitbombe. Fukushima ist noch lange nicht abgeschlossen und sicher!“
Daher kommen die Atomkraftgegner und Freunde der Energiewende mit Strempels Worten zu dem Schluss: „Beides bestärkt uns in der Forderung: Grohnde abschalten – Kinder schützen!
Wir wollen keine atomare Zukunft und neue Ergebnisse der
Strahlenforschung bestärken uns im Streit für die sofortige Energiewende.“

Mehr kann man dem nicht hinzufügen.

Man darf auf einen angenehmen und spannenden Abend hoffen, der den Gästen viele Infos bietet…

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