Unterschriftenaktion: Stoppt MOX-Transporte

Die Transporte von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen aus dem britischen Sellafield über den Hafen Nordenham an der Weser ins Atomkraftwerk Grohnde sind ein nicht hinnehmbares Risiko. Bei einem Unfall auf der Strecke könnte hochgiftiges und wegen seiner Radioaktivität schon in kleinsten Mengen tödliches Plutonium freigesetzt werden! Das ist eine Katastrophe, ohne dass es einen Ansatz von einem Katastrophenschutzplan gibt.

Der Einsatz von MOX-Brennelementen in Atomkraftwerken macht diese noch gefährlicher, als sie sowieso schon sind. In Fukushima etwa erwies sich das dort eingesetzte MOX als enorme Zusatz-Gefahr, das Plutonium verschlimmerte die radioaktive Verseuchung der Umgebung.

Plutonium lässt sich auch durch die Verarbeitung zu MOX-Brennelementen nicht aus der Welt schaffen. MOX ist ein hochgefährlicher Taschenspielertrick der Atomwirtschaft. Der Anschein einer „sauberen“ atomaren Recycling-Kette ist verlogen und nachweislich falsch. Die Anlage in Sellafield hat noch nie funktioniert und hat nie die erwarteten Produktionszahlen erreicht. Die Brennelemente waren größtenteils schadhaft. 2011 wurde die Anlage mangels Aufträge geschlossen. Doch die deutschen Atomkonzerne haben noch einiges an MOX-Brennelementen mit angereichertem Plutonium für Deutschland rumliegen. Die Reste sollen in drei neuen geplanten AKWs „verbrannt“ werden.

Wir fordern gemeinsam mit .ausgestrahlt:

Stoppt die MOX-Transporte!

Stoppt die Verarbeitung und den Transport von Plutonium!

Kein weiterer Einsatz von MOX-Brennelementen in Atomkraftwerken! Und schließlich: Beendet die Produktion von immer neuem Plutonium durch Stilllegung der AKW – nicht in zehn Jahren, sondern jetzt!

Im November wird es einen zweiten MOX-Atomtransport zum AKW Grohnde.
In der Nacht zum Montag dem 24. September ist ein Transport mit acht plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield im AKW Grohnde eingetroffen. Entlang der Strecke gab es zahlreiche Proteste, vor dem AKW eine Blockade. Die Atomindustrie plant 2013 den nächsten Transport nach Brokdorf.

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