Hildesheim – Veranstaltung Fukushima mahnt

Die Initiative „Hildesheimer Atomausstieg“ lädt ein

Am Sonntag dem 14. Oktober um 11 Uhr wird im „Reinhards“ in der Annenstrasse 45 in Hildesheim der Dokumentarfilm gezeigt:

Hibakusha – Reise auf die Insel des Glücks
Ein deutsch-japanischer Film, 55 Minuten, 2011

Mehr Informationen finden sich unter www.hibakusha.info

Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima kommen die Opfer zu Wort.
Während sich die junge Anti-Atom-Bewegung in Japan allmählich auf die Straßen begibt, um den Atom-Wahnsinn zu beenden, versuchen Regierung und Konzerne die Unbedenklichkeit der nuklearen Pest wieder in die Köpfe der Menschen zurück zu drängen.

Dorothée Menzner, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Ralph T. Niemeyer, freier Journalist, begaben sich ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe nach Japan, um mit den Opfern, mit Wissenschaftlern, aber auch mit Überlebenden des USA-Atombomben-Gaus in Hiroshima und Nagasaki zu sprechen.

Zwei Wochen Begegnungen mit Menschen, die aus reiner Profitgier, durch die „Kumpanei“ von Politik und Atomlobby zu Opfern wurden. Zwei Wochen Gespräche mit Menschen, die sich gegen die Atomkraft wehren und mit Expertinnen und Experten, die kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn sie die Ursache und die Schuldigen der Atomkatastrophe benennen. Eine Annäherung an ein Land, das mit Hiroshima und Nagasaki wie kein zweites unter nuklearen Katastrophen zu leiden hatte und trotzdem nicht die Finger von der Nutzung der Atomenergie lassen will. Japanische Atomkraftwerke – für die Energieversorgung überflüssig, für die Option zum Bau einer Atombombe notwendig. Japan ein Jahr nach Fukushima. Der „Nuklearkapitalismus“ bäumt sich auf.

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Eine Antwort zu Hildesheim – Veranstaltung Fukushima mahnt

  1. Kati schreibt:

    Ich finde es auch schrecklich, dass das Thema zunehmend aus den Medien verschwindet. Als gäbe es nur noch die Finanzmarktkrise und den Syrienkonflikt.

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