Leistungserhöhung für AKW Grohnde jetzt vom Tisch

Wie die regionale Zeitung DEWEZT am 24.10.2012 berichtet, ist die geplante Leistungserhöhung für das AKW Grohnde, die bei Atomkritikern heftige Proteste hervorgerufen hatte, für die Kraftwerksbetreiber kein Thema mehr. Der Genehmigungsantrag sei zwischenzeitlich zurückgezogen worden, teilte das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz jetzt den Landtagsgrünen mit.
„Ein gutes Zeichen“, meint der Fraktionsvorsitzender Stefan Wenzel, der im Frühjahr 2011 das Ministerium als Atomaufsicht davor gewarnt hatte, dem Antrag von EON zuzustimmen. Als „ein hochriskantes Unterfangen“, hatte damals der atompolitische Sprecher der Grünen die Pläne der Kraftwerksbetreiber bezeichnet.

Bereits 2009 hatte EON vorsorglich zehn Millionen Euro investiert, um die thermische Leistung der Reaktoranlage von 3.900 auf 4.000 Megawatt und damit später die Stromproduktion zu erhöhen, obwohl der Antrag noch nicht genehmigt war. Von EON Kernkraft war keine Stellungnahme zu erhalten.

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