EON verzeichnet größten Verlust in der Konzerngeschichte

Wer hatte es nicht schon geahnt!

Seit Jahren sorgen die massiven Managementfehler für den strukturierte Niedergang. Vermutlich schon mit dem ersten politischen Deal hin zur Energiewende unter Rot-Grün vor ca.15 Jahren waren es insbesondere RWE und EON, die meinten, wir holen uns alle Subventionen und picken sich die Rosinen, machen Druck auf Energiekunden, unterlassen vermutlich wichtige Strukturinvestitionen und setzen weiter auf Umweltzerstörung, Ausbeutung und Atomkraft.

Jahrzehnte wurden die Aktionäre mit fetten Dividenden „belohnt“, die Management Gehälter stiegen dreist und unermesslich, die finanzielle Grundlage wurde so verbrannt, so dass riesige Schuldenberg hinterlassen wurden. Und jetzt kommt der „Lohn“ der Party, der durch strukturelle nachhaltige Managementfehler entstand: Verluste, Mitarbeiter Programme 2.0 mit massivem Outsourcing und Lohndumping. Die Kunden sind vom miserablen Service angekotzt. Massenhaft fehlerhafte Abrechnungen, schlechte Erreichbarkeit, lange Wartezeiten bei der Bearbeitung von Vorgängen, Unfreundlich meist,…
Einer der größten Fehler dürfte aber sein, dass EON seit 2001 den Umbau eines Umwelt vernichtenden Atomkonzerns hin zum Vorbild eines grundlegenden Energiewende-Konzerns verpasste. Die Zukunft ist nun für EON und die verbliebenen Mitarbeiter verbaut, und am Ende soll der Staat mit seinen Steuerzahlern den extrem großen“EON Müllberg“ beseitigen…

Die Süddeutsche fasst das mit wenigen Worten passend zusammen:

Deutschlands größter Energieversorger Eon hat einem Bericht des Handelsblatts zufolge im vergangenen Jahr den größten Verlust der Konzerngeschichte verbucht.

Unter dem Strich summiere sich der Fehlbetrag auf rund drei Milliarden Euro, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise. Eon kommentierte den Bericht auf Nachfrage nicht. Der Konzern will seine Zahlen am 11. März veröffentlichen.

Bereits nach neun Monaten hatte EON einen Nettoverlust von 835 Millionen Euro eingefahren. Das Management rechne mit einem „erheblichen Konzernfehlbetrag“ im Gesamtjahr, hieß es Ende November. Zu den bereits in den ersten neun Monaten ausgewiesenen Wertberichtigungen von 700 Millionen Euro kämen noch mal Abschreibungen von 4,5 Milliarden Euro.

Viel zu spät versucht EON die „Rettung“ und will die „Bad Bank“ zur Abwicklung durch den Staat vorbereiten und die kleinen Rosinen einer kleinen Öko-Zelle im Konzern ausbauen.

Das Unternehmen plant zudem für 2016 die Aufspaltung in einen Versorger mit Atom- und Kohlekraftwerken und einen anderen für das Ökostromgeschäft.

Doch da dürfte der Spaß aufhören. Zumal die Hinterlassenschaften der „Bad Bank“ sind absolut nicht witzig! Es ist das Schlimmste, was die Menschheit jemals produziert hat. Unmengen an hoch radioaktivem Müll, der Jahrtausende gefährlich und todbringenden rumliegen wird…

Es wäre nun ein wichtigtes Ziel der Politik schnellst möglich die notwendigen finanziellen Mittel für den Rückbau und die Atommüll Verwahrung aus solchen schrottreifen Aktiengesellschaften herauszuziehen, die gefährlichen und Umwelt zerstörenden Kraftwerke sofort abzuschalten, und die Verantwortlichen zur Rechenschaft und Schadensersatz heranzuziehen.
Doch, wer glaubt ernsthaft, dass die Politik in Hannover oder Berlin auch nur ansatzweise so konsequent handeln wird. Es sind Duckmäuse und untätige Stubenhocker, die einfach nichts hilfreiches zu Stande bringen, als die Bürger für Dumm zu verkaufen oder über Diensten wie den Verfassungsschutz illegal und rechtswidrig zu über wachen…

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