AREVA pleite?

Die Atomindustrie ist scheinbar pleite. Die Zeichen stehen auf Sturm. Doch wie reagiert die Politik? Denn die Atomindustrie ist nicht wie ein Bratwurststand, der einfach zu macht. Die Atomkonzerne haben über Jahrzehnte fette Gewinne eingefahren und an Aktionäre und die obere Führungsebene verbraten. Nun sind die Kassen leer. Die Schulden sind kaum noch greifbar. Und was ist nun mit dem über Hunderttausende Jahre strahlenden Atommüll? Wo sind die Rücklagen der Atomkonzerne? Wer zahlt für die Abschaltung, den Rückbau?

Nun meldet der größte Atomkonzern die Pleiteanzeichen, wie wir sie schon von den anderen der Atomindustrie erfahren durften:

Die schwere Krise des französischen Atomkonzern AREVA mit zuletzt einem Verlust von über vier Milliarden Euro wird nun auch die Beschäftigten Folgen haben. Aus den Reihen der IG Metall kommen Meldungen, dass möglicherweise bis zu 1.500 Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden sollen. Nicht nur die Standorte in Erlangen und Offenbach sind betroffen. Auch bei der Brennelementefabrik in Lingen, ebenfalls zu 100 Prozent im Eigentum von AREVA, werden weitere Stellenkürzungen erwartet.

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