Gundremmingen statt Irsching stilllegen

Das Atomkraftwerk Gundremmingen mit zwei Blöcken a 1300 MW ist gerade auch wegen seiner veralteten Bauweise gefährlich und es ist überflüssig. Wenn man es sofort abschaltet, kommt das Gaskraftwerk Irsching mit 1400 MW übergangsweise in Betrieb. Und durch schwungvollen Ausbau der Erneuerbaren Energien kann dann zum Schutz des Klimas in 10 – 15 Jahren wieder auf Irsching verzichtet werden.

Peinlich, wie Bayerns Staatsregierung energiepolitisch arbeitet und versagt!

Man lud mit viel Brimborium zu einem bayerischen Energiedialog ein, schloss dabei die AntiAKW-Bürgerinitiativen aus, und beschloss gleichzeitig gegen den Rat aller Experten im Landtag mit 10H den weitgehenden Stopp des Windkraftausbaus in Bayern. Zuvor hatte man schon als Teil der Bundesregierung mit niedrigen Ausbaudeckeln den PV- und Windkraftzubau in Deutschland abgebremst. Seit Inkrafttreten der 10H-Regelung im November 2014 sind dem Vernehmen nach fast keine Genehmigungsanträge für neue Windkraftwerke in Bayern mehr gestellt worden.

Während des Energiedialogs hat Frau Aigner betont, dass sie nach dem Abschluss dieser zur Beratung organisierten Veranstaltung persönlich als verantwortliche Ministerin entscheiden werde, wie es energiepolitisch in Bayern weiter geht. Und jetzt stiehlt sich die Staatsregierung aus der Verantwortung und schimpft auf die Bundesregierung.

Unsere Bürgerinitiative will den schnellstmöglichen Atomausstieg, will die kontinuierliche Verringerung der Verbrennung fossiler Energiestoffe und setzt sich deshalb ein für:

  • Energiesparen und Energieeffizienz (Leider setzt die Bundesregierung nicht einmal die Vorgaben der EU um)
  • Den zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Arbeitspferde PV und Windkraft
  • Den Weg Richtung 100 % Stromversorgung mit Erneuerbaren Energien und dazu begleitend Lastmanagement, Ausbau des Stromverbundes und Bau von neuen Speichern auch in Bayern.
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