Klage auf Stilllegung wegen fehlendem Terrorschutz

Das AKW Grohnde ist wie das Atomkraftwerk Brokdorf nur unzureichend gegen einen Flugzeugabsturz bzw. terroristische Anschläge geschützt. Dies wurde bereits beim AKW Brunsbüttel gerichtlich festgestellt. Gegen die Betriebserlaubnis des AKW Brokdorf klagen nun zwei Anwohner, unterstützt von Greenpeace. Das selbe OVG hatte aus ähnlichen Gründen bereits im Januar 2015 dem Zwischenlager am AKW Brunsbüttel die Betriebserlaubnis entzogen.
Die Klage wurde eingereicht, weil Ende Juli das zuständige grün geführte Atomministerium in Schleswig-Holstein einen Antrag auf Widerruf der Genehmigung für das AKW abgelehnt.
Für das AKW Grohnde ist ein solcher Widerruf zwar gefordert, aber der grüne Umweltminister in Niedersachsen will erst im September dazu entscheiden. Sollte auch er den Widerrufsantrag ablehnen, werden Bürger aus der Region gegen das AKW Grohnde eine Klage einreichen.

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