Fukushima Jahrestag 2012

Fukushima gedenken – Grohnde abschalten!

Die Anti-AKW-Bewegung ruft bundesweit zu Demonstrationen auf!
Kommt zur Demo und Kundgebung nach Hannover!

Am 11. März
Um 13:00 Uhr
Auf dem Opernplatz Hannover

Die Regionalkonferenz zum AKW Grohnde ruft zur Demonstration in Hannover auf!

Das AKW Grohnde ist in Deutschland der Pannenreaktor und Störfallspitzenreiter!
Drei Millionen Menschen leben im 60 km-Umkreis um das AKW Grohnde. Dabei ist es Störfall-Spitzenreiter: 226 sogenannte „meldepflichtige Ereignisse“, mehr als jedes andere Atomkraftwerk in der Bundesrepublik!

Das AKW Grohnde – Schrott schon seit Betriebsbeginn!
Der Stahl des Sicherheitsbehälters hat eine zu hohe Festigkeit und neigt zu spontanen Rissen. Sogar die atomfreundliche Reaktorsicherheitskommission hatte in den 70er Jahren Bedenken und überlegte, ob Genehmigungen zurückgezogen werden sollten. Trotzdem wurde der Reaktor 1986 in Betrieb genommen.

Für das AKW Grohnde ist der Atomausstieg eine Laufzeitverlängerung!
Bis Ende 2018, also 16 lange Jahre, sollte das AKW Grohnde nach dem alten Atomkonsens-Gesetz von 2002 noch laufen. Im sog. Ausstiegsbeschluß im letzten Herbst wurde die Laufzeit um drei Jahre verlängert, auf 2021. Bis dahin finden drei Bundestagswahlen statt, da wird die Atomindustrie noch viel Druck machen, das es noch weiter verlängert wird.

Wir sagen:
Jetzt Schluss damit! Abschalten!

Hier das Hannover-Plakat A6 für die Mobilisierung als PDF (100 KB) – auch als Flyer nutzbar.
Hier das Hannover-Plakat A3 für die Mobilisierung als PDF (2 MB)

Ihr könnt natürlich Plakate + Flyer bestellen
Plakat A3 + Flyer A6

Bürgerinitiative Umweltschutz e.V. (BIU)
Stephanusstr. 25, 30449 Hannover
Tel. 0511/443303
info@biu-hannover.de

Das Jahr 2011 hat vieles verändert

Seit dem 11. März 2011, genau 25 Jahren nach dem Tschernobyl-GAU, leidet Japan unter der endlosen Tragödie von Fukushima. Fukushima ist noch nicht beendet, nur weil man in den Medien nichts mehr darüber lesen oder sehen kann.

25 Jahre Tschernobyl haben der Welt gezeigt, dass auch nach so einer langen Zeit ein SUPER GAU nicht überwunden ist. Noch immer leiden viele Menschen unter den Auswirkungen der atomaren Verstrahlung. Viele sind direkt nach dem Unglück oder in den Jahren danach gestorben – meist sehr qualvoll.

Daher gedenken Atomkraftgegner weltweit:

Es ist nicht vorbei: Am Sonntag, 11. März 2012, werden wieder Tausende an Atomanlagen demonstrieren, die noch immer in Betrieb sind.

Am 11. März 2012 ist mit dem Unglück in Japan ein Jahr vergangen.
Nach wenigen Monaten haben die deutschen Medien Japan und Fukushima immer mehr aus den Schlagzeilen verbannt.

Es wird allein in Deutschland zahlreiche Demos an den “zentralen” Atomanlagen geben. So an der Urananreicherungsanlage in Gronau, an den Atomkraftwerken Gundremmingen, Neckarwestheim und Brokdorf sowie in Hannover (AKW Grohnde).
Die Urananlage in Gronau beliefert 10% des Weltmarktes mit Brennstäben, das AKW Gundremmingen ist wie Fukushima ein Siedewasser-Reaktor, das AKW Neckarwestheim steht in einem erdbebengefährdeten Gebiet, das Betriebsgelände vom AKW Brokdorf liegt in einer Senke (tiefer als der Wasserspiegel der Elbe) und der Stahl vom AKW Grohnde war schon vor 30 Jahren technisch überholt und ist heute marode. Die geplante Laufzeit des AKW Grohnde ist am Ende, und trotz einer Leistungserhöhung ist es noch heute in Betrieb und soll eines der letzten Atomkraftwerke sein, die in Deutschland abgeschaltet werden.

Doch, für manche Länder wirkte die Atom-Katastrophe “Fukushima” in 2011 als klares Zeichen dafür, dass Atomkraft aufgegeben werden muss. In Deutschland wurden 8 AKWs plötzlich und schnell abgeschaltet. Es gab keinen Blackout und auch ist das Stromnetz nicht zusammengebrochen. Man bedenke auch, dass in Deutschland im Sommer 2011 mit nur 2 “aktiven” AKWs ohne jegliche Probleme alle Haushalte und Wirtschaft beliefern konnte.

Doch leider zeigt sich keine 12 Monaten nach dem SUPER GAU, wie die Atom-Lobby wieder aktiv wird. So gibt es immer mehr Aussagen und Veröffentlichungen, die PRO Atomkraft sind. Es zeigt sich eigentlich keiner der Atomkonzerne in Europa gewillt, den Ausstieg ehrlich und konsequent anzugehen. Es ist also unsere Aufgabe als Bürger, entsprechend weiterhin den Druck aufzubauen und immer wieder die Forderungen zum vollständigen Atomausstieg zu bekräftigen.

Die Politik und die Atomwirtschaft setzt viel Energie daran, die wichtige Energiewende auszubremsen. Wollen wir uns das gefallen lassen?
Nein! Wir haben als Bürger und als Volk ein deutliches “Wörtchen” mitzureden!

Es gibt also viele viele Gründe, dass wir wieder und wieder auf die Straßen gehen müssen. Doch gerade am 11. März müssen wir in Europa daran erinnern, dass es vor 26 Jahren Tschernobyl mit der Explosion eines Reaktors gab und vor 12 Monaten eine Katastrophe mit 3 explodierten Reaktoren. Doch in Fukushima ist nichts in Ordnung. Vielmehr hat sich zum Jahreswechsel die Kettenreaktion beschleunigt. Es gibt das Risiko, dass mindestens ein weiterer Reaktor explodieren kann. Die Strahlung breitet sich in Japan immer weiter aus. Es ist offensichtlich, dass die Behörden keinen Plan haben und mit Deletantismus handeln. Fragen wir uns doch mal ernsthaft: wie werden die Behörden und Konzerne bei einem Unglück in Europa handeln? Besser, ehrlicher, offener und besonnener?…

Wir sehen, dass so ein Unglück eine ganze Volkswirtschaft in den Ruin führt. So in Tschernobyl oder jetzt in Japan.
…und sage uns jemand, Atomstrom ist billig!

Komm’ zur Großdemo nach Hannover!

Zeige deutlich, dass Du Dich für die Energiewende einsetzt und den schnellen vollständigen Atomausstieg bist.

Wenn Du nicht selbst zu einer der Demos kommen willst, so spende uns im Umkreis des AKW Grohnde, fördere unsere Arbeit, damit wir auch in 2012 aktiv für die Energiewende und gegen die Atomanlagen arbeiten können:

Spende per Überweisung an die Bürgerinitiative Umweltschutz e.V.
Spendenkonto: 310 099 305
BLZ: 250 100 30
Empfänger: BIU e.V. Hannover
Betreff: Spende ‘AKW Grohnde’ , Deine Adresse

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